24.03.2026
Spendenaufruf für Menschen im Libanon

Seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hisbollah sind hunderte von Menschen, darunter viele Zivilist*innen getötet worden. Tausende wurden verletzt und mittlerweile sind mehr als eine Million Menschen auf der Flucht vor Bomben und Raketen. Die israelische Bodenoffensive im Süden des Landes hat begonnen und zu befürchten ist, dass viele Menschen, die jetzt ihre Häuser verlassen mussten, in absehbarer Zeit dorthin nicht mehr zurückkönnen. Hinzukommt, dass der Libanon schon seit Jahren in einer politischen und wirtschaftlichen Krise steckt. 80 Prozent der Bevölkerung waren schon vor dem jetzigen Krieg von Armut bedroht. Nun steigen die eh schon hohen Preise für Brot, Benzin und alles andere für den täglichen Bedarf noch einmal. 

Ihre Spende hilft: 

1. Christlichen Flüchtlingen aus dem Südlibanon 

Im Okt 2025 besuchte ich das zerstörte christliche Dorf Alma al Chaab an der libanesisch-israelischen Grenze. Mühsam begannen die Bewohner, die Schäden der israelischen Angriffe zu reparieren. Felder im direkten Grenzgebiet wurden im Januar 2026 durch IDF mit hochprozentigem Glyphosat vergiftet. Mit Beginn der erneuten Kampfhandlungen in 03-2026 waren die Bewohner wieder zur Flucht gezwungen. Doch ca. 120 Personen, darunter Bürgermeister und Priester, weigerten sich, zu gehen. Am Di., den 10.3.26, ließen sie sich, begleitet durch UNIFIL, evakuieren. Die christlichen Familien dieses Dorfes sind im Großraum Beirut auf elementare Nothilfe angewiesen. Für die Ärmsten unter ihnen sollen Nahrungsmittelgutscheine ausgegeben werden. Jeder Gutschein soll einen Wert von 100,- USD haben. Das reicht auch bei einfachster und sparsamster Lebensweise kaum für 3-4 Wochen und hilft lediglich 23 Personen der ca. 250 Vertriebenen aus diesem Dorf. 

 

2. obdachlose Flüchtlinge in Beirut - „Brot und Liebe“ – Sandwichprojekt von Rev. Linda Macktaby

In Beirut kümmert sich Pastorin Linda Macktaby mit einem Team Ehrenamtlicher um die Versorgung der auf der Straße lebenden Menschen, die in den überfüllten kirchlichen und staatlichen Notunterkünften keine Bleibe gefunden haben. Die EKM-Mittel sollen für ihr Sandwichprojekt verwendet werden, damit die Menschen wenigstens einmal täglich eine Mahlzeit bekommen können. Ein Sandwich kostet 1,- USD 

 

3. Nothilfe der Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache Beirut

Auch die sozialdiakonische Arbeit der Deutschen Gemeinde kümmert sich um die enorme Zahl der unterzubringenden und zu versorgenden Kriegsflüchtlinge. Die Preise für Wohnungen in noch sicheren Gebieten steigen rasant, staatliche Unterkünfte sind überfüllt. Die Menschen schlafen in ihren Autos, in Parks, auf der Straße. Sie müssen mit Essen, Kleidung und Medikamenten versorgt werden. Die Sozialarbeit der Dt. Gemeinde arbeitet mit lokalen NGO‘s zusammen und stimmt sich auch mit lokalen Kirchen in ihrem Hilfsgebiet ab. 

 

Ihre Spende können Sie überweisen an: 

Evang. Kirche in Mitteldeutschland

IBAN: DE26 5206 0410 0008 0000 00

Kennwort bitte angeben: LKÖZ-Nahost-Nothilfe-Leb

 



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