02.12.2025
Rollenverständnis KlimaschutzmanagerInnen

Die Aufgaben von KlimaschutzmanagerInnen sind vielfältig und setzen sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen. 

In den ersten zwei Jahren liegt die Hauptaufgabe der KlimaschutzmanagerInnen in der Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzepts und der Umsetzung erster Maßnahmen. Dazu gehören zentrale Arbeitspakete wie Ist-Analyse, Energie- und THG-Bilanzierung, Potenzialanalyse, Festlegung von Minderungszielen, Maßnahmenkatalog, Verstetigungsstrategie und Controllingkonzept. Diese beziehen sich in erster Linie auf die Handlungsfelder Immobilien, Mobilität, Beschaffung, erneuerbare Energien, Flächenmanagement, Anpassung an den Klimawandel, Abwasser, Abfall sowie Wärme- und Kältenutzung.

Ein wesentlicher Teil ihrer Arbeit ist die Vernetzung und Koordinierung verschiedener AkteurInnen. Sie schaffen Schnittstellen, fördern den Austausch und beteiligen sich an bestehenden Arbeitsgruppen. Bei der EKM zählen dazu unter anderem die Dezernate Bau, Bildung und Gemeinde, Finanzen, das Referat Öffentlichkeitsarbeit, Kreiskirchenämter, BaureferentInnen, Gemeindemitglieder, SuperintendentInnen und Freiwillige. Dabei werden stets auch politische Rahmenbedingungen berücksichtigt.


Darüber hinaus sammeln und bereiten KlimaschutzmanagerInnen relevante Informationen auf. Interessierte erhalten so einen Überblick über Fördermöglichkeiten, Handlungsempfehlungen, Konzepte, Gesetze, Richtlinien, aktuelle Entwicklungen, Best Practices und Kontakte. Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Beteiligungsformate dienen dazu, über den Prozess der Konzepterstellung, über Klimaschutz allgemein sowie über interne und externe Unterstützungsangebote zu informieren, zu sensibilisieren und Beteiligung zu fördern.



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