2% Appell - Die guten Trends stärken

Ökumenische Solidarität gestalten

Ein Exemplar des Heftes zum 2% - Appell 2017-2019 steht hier als pdf-Dokument zur Verfügung.

 

Die guten Trends stärken - ökumenische Solidarität gestalten

Hintergrund zum 2%- Appell

von Dr. Hans-Joachim Döring
Umwelt und Entwicklung werden in einer global zusammenrückenden wie global zusammengedrückten Welt immer stärker aufeinander bezogen. Umbau hier und Entwicklung da gehören zusammen. In den Gemeinden und Kirchenkreisen der EKM wird der 2%-Appell für ökumenische Solidarität praktiziert. Allein in den Jahren 2013 -2015 wurden 921.539,49 Euro aufgebracht und dezentral für Projekte im Süden mit hoher Gemeindebeteiligung eingesetzt. Wer will kann sich beteiligen. Die neue Handreichung mit 14 Projekten für den Zeitraum 2017-2019 ist erschienen, kann bestellt und genutzt werden.

Unser Land ist in Bewegung. Es ist lebendiger und rauer geworden. Politischer auch. Unmut überlagerte die Zuversicht. Bisher unbekannte Provokationen erschüttern zu einfache Antworten. Herbeigeredete wie reale Unsicherheit belastet den Ausblick in die Zukunft. Dabei geht es uns in der großen Mehrheit materiell so gut wie selten. Freilich Wenige werden reicher und reicher. Und: Unser Land wird international immer attraktiver. Das kann Angst machen. Das kann dankbar machen. Es lohnt das wahrhaft christliche Abendland sichtbar zu machen und das Christliche im Abendland zu verteidigen. In dieser für uns ungewohnten Polarisierung kommt das neue Projektheft der EKM zum 2%-Appell für ökumenische Solidarität und Weltverantwortung zur rechten Zeit. Unsere Weltverantwortung beginnt in Dankbarkeit vor Gott im eigenen Haus und vor der eigenen Tür, öffnet den Blick über Landesgrenzen hinweg, lehnt Rassistisches ab, versucht in konkreten Situationen positive Trends zu entdecken und hilft Menschen ihre Chancen zu entwickeln. Der Schwerpunkt der neuen Projektvorschläge, die die ökumenische Solidarität unserer Gemeinden in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt, liegt im Bildungs- und Gesundheitsbereich; damit bei den Kindern, den verletzlichsten Wesen auf unserem Planeten. Die meisten Projektpartner arbeiten in Afrika und Asien, aber auch im Nordirak, dem Pazifik oder Weißrußland. Zur Auswahl stehen auch die bewährten Projekte früherer Jahre, so das Vorhaben nicht abgeschlossen ist.

Scheuen Sie nicht die Debatte in den Gemeinde- und Kreiskirchenräten. Sie ist notwendig. Fragen Sie kritisch nach. Auch bei den Projektträgern. Die Auseinandersetzung lohnt sich. Den Gewinn haben die Menschen in den Projekten und wir in unserem christlichen Abendland. Ein Tagesordnungspunkt "Der 2%-Appell als Verteidigung des Abendlandes" passt gut zur Haushaltsberatung 2017.

Die Projektbroschüre erhalten Sie über die Fächer der Supturen, das Lothar- Kreyssig-Ökumenezentrum und Sie können es im Internet herunterladen.

Die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter für den Gemeindehaushalt in den Kreiskirchenämtern und wir im Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum beraten sie gern. Mit Hilfe des 2%-Appells können unsere Gemeinden und Kirchenkreise in einer unübersichtlichen Welt gute, oft verborgene Tendenzen und das Christliche stärken, Segen weitergeben und zu Segen werden.

Bestellung:

Fachbereich Entwicklung und Umwelt/ Lothar-Kreyssig-Ökumene-Zentrum
Kerstin Hensch | 0391-5346-391 | kerstin.hensch@ekmd.de

 

 

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