Fachtag lebendig Friedhöfe, 06. Mai 2014

Mancherorts sind unsere Friedhöfe sehr lebendig. Nicht selten sind unsere Gottesacker aber vor allem Felder für die Toten. Unsere Gemeinden und ihre Kassen werden erheblich belastet. Hinzu kommt die immer geringer werdende Friedhofsnutzung durch den Bevölkerungsrückgang. Der Friedhof stirbt, sagen die eine. Der Friedhof wird immer lebendiger und wertvoller sagen die anderen.

Unsere Friedhöfe und Freiflächen sind Schätze. Sie gilt es zu erhalten und zu gestalten. Dies sollte möglichst ökonomisch, sprich mit geringerem Pflegeaufwand bzw. geringeren Kosten und möglichst ökologisch geschehen, damit der Friedhof ein Ruhepunkt für Menschen und ihre Hinterbliebenen wie eine Oase für Pflanzen und Tiere sein kann.

Nutzungsanpassungen auf unseren Friedhöfen (und Freiflächen) ist u.a. ein Stichwort auf dem 2. Fachtag „lebendige Friedhöfe“. Praktiker und Wissenschaftler berichten über neue Entwicklungen und notwendige Schritte. Vorgestellt wird u.a. durch die Hochschule Anhalt ein Projekt hin zu blühenden, landschaftsnahen und pflegeleichten Friedhöfen. Auf diese Weise kann zugleich effektiv gespart und gestaltet werden. Denn: extensive Bewirtschaftung bedeutet nicht nur Kostensenkung, sondern auch mehr Umwelt- und Klimaschutz.

Der mögliche Einklang von Denkmalschutz und Naturschutz wird am Beispiel Südwestfriedhof Stahnsdorf/Potsdam beschrieben. Ein Projekt der Stiftung Historische Kirch- und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg. Zudem wird die Gartenakademie Sachsen-Anhalt, das Gut Zichtau und die II. Phase des Projektes „Lebendige Friedhöfe“ in der Altmark ab Herbst 2014 vorgestellt sowie eine kleine Ausstellung eröffnet.

Ab Bahnhof Gardelegen, kann ein Zubringer organisiert werden. Preis: ca. 3 € pro Person. Anmeldung ist unbedingt notwendig.

Anmeldungen bitte bis spätestens 25. April 2014
E-Mail: kerstin.hensch@ekmd.de
Tel.: 0391 / 5346 391

 

http://www.gut-zichtau.de


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