Tagung "Endstation Kirchenasyl?", 08.09.2010

Menschen im Spannungsfeld zwischen christlichem Auftrag und staatlicher Rechtsnorm.

Der Termin der Abschiebung ist benannt. Alle rechtlichen Möglichkeiten sind ausgeschöpft. Dennoch, eine Ausreise scheint (subjektiv) unmöglich.

Manchmal bemühen sich Flüchtlinge oder Beratungsstellen in solchen Situationen um Kirchenasyl. Kirche soll die Menschen aufnehmen. Kirche soll die Abschiebung verhindern und einen Aufenthaltstitel erwirken. Kirche als Hoffnung in Not.

Was kann Kirche/Kirchengemeinde in so einer Situation leisten? Was bedeutet Kirchenasyl für die Beteiligten? Und was für die zuständigen Behörden? Welche Grenzen und welche Möglichkeiten gibt es?

Bei diesem Fachtag kommen verschiedene an einem Kirchenasyl beteiligte Akteure zu Wort: Vertreter der Kirchen, Vertreter von Behörden, Vertreter von Migrantenselbstorganisationen und aus der Politik. Und natürlich auch (ehemalig) Betroffene. Aus verschiedenen Blickwinkeln soll dieser Ausnahmefall Kirchenasyl betrachtet werden - damit Kirchenasyl für die betroffenen Menschen nicht zur Endstation wird.

Sie sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Tagungszeit: 09.30 bis 16.00 Uhr

Tagungsort: Roncalli Haus, Max-Josef-Metzger-Straße 13, 39104 Magdeburg

Tagungskosten werden nicht erhoben.

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