Wege zum gerechten Frieden, ein Podiumsgespräch - ENTFÄLLT

Mit Militärbischof Dr. Felmberg, Landesbischof Kramer, Prof. Dr. Angelika Dörfler-Dierken wollen wir diskutieren, welche Perspektiven für gerechten Frieden wir heute als evangelische Kirchen haben? Was heißt es für uns konkret, unsere Stimme für Gewaltlosigkeit und die Friedenslogik zu erheben?

Der Ruf nach einem militärischen Eingreifens der UN oder westlicher Staaten im Kampf gegen Kriege und bewaffnete Konflikte erlebt derzeit eine Renaissance. Die Forderung nach einer Absage an Geist, Logik und Praxis der Abschreckung bleibt innerhalb der Kirchen umstritten. Ist der Wunsch „ohne Waffen Frieden zu schaffen“ angesichts von Gewalt und Terror in der Ukraine noch realistisch?

Doch spätestens seit dem militärischen Rückzug des Westens aus Afghanistan stellt sich immer häufiger die Frage, ob und unter welchen Bedingungen ziviles Konfliktmanagement an die Stelle militärischen Eingreifens treten müsse.

Bereits im Jahr 2007 forderte die EKD in Ihrer Friedensdenkschrift „Zivile Konfliktbearbeitung kann ... nur dann gelingen, wenn sie nicht in erster Linie als Reparaturaufgabe verstanden wird, sondern als vorrangiges Handlungsprinzip und als Querschnittsaufgabe“.

 

Veranstaltungsort: Felicitas-von-Selmenitz-Haus, Puschkinstraße 27 in Halle (Saale)

Anmeldung: bis zum 10. Juni 2022 bei Lorena Brunner: lorena.brunner@ekmd.de | Tel.: 0391/5346388

 

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