Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland

Spätaussiedler*innen sind Menschen deutscher Abstammung, die aus einem Nachfolgestaat der Sowjetunion oder anderen osteuropäischen Staaten nach Deutschland zugewandert sind. Im Jahr 1990 erreichte die Zuwanderung mit fast 400.000 Menschen ihren Höhepunkt (2018 waren es ca. 7000 Personen bundesweit).

Auch in den Bereich der EKM sind in den 1990er Jahren viele Spätaussiedler*innen zugewandert. Ein Teil ist später zu Angehörigen / Verwandten in andere Teile Deutschlands weitergezogen.

Nicht zuletzt dank engagierter Haupt- und Ehrenamtlicher in den 90er Jahren, die ihr Augenmerk besonders auf die seelsorgliche Begleitung neu angekommener Spätaussiedler*innen gerichtet und wertvolle Arbeit zur Integration in Kirche und Gesellschaft geleistet haben, fühlen sich Aussiedlerinnen und Aussiedler etwa 30 Jahre später überwiegend gut angekommen und integriert.

Aussiedlerinnen und Aussiedler, die sich als evangelisch-lutherische Christ*innen verstehen, haben sich landeskirchlichen Gemeinden angeschlossen. In manchen Gemeinden (vor allem in Städten) laden sie zu eigenen Bibelkreisen, Hauskreisen oder Gebetsversammlungen ein oder treffen sich zu gemeinsamen Festen oder Projekten. Mancherorts gibt es Begegnungsstätten oder interkulturelle Treffs. Die Gruppen werden ehrenamtlich begleitet.

Auf landeskirchlicher Ebene wird die Arbeit von und mit Spätaussiedler*innen vor Ort durch finanzielle Förderung von Projekten unterstützt. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Bildungs- und Begegnungsangeboten.

Zum jährlich stattfindenden sächsischen Aussiedlertag lädt auch die EKM ein. Als Kooperationspartnerin bereitet sie den Tag, der an wechselnden Orten in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens stattfindet, mit vor. Andachten, Gottesdienste, eine Festveranstaltung, Stadtführungen, ein Kinderprogramm, ein Bühnenprogramm gehören zu den umfangreichen Angeboten dieses Tages. Etwa 700 Menschen kommen an diesem Tag zusammen.

Der nächste sächsische Aussiedlertag ist für Samstag, 29. August 2021, in Dippoldiswalde geplant.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Cordula Haase.

 

Ansprechpartnerinnen









Petra Albert
, Pfarrerin
Beauftragte für Migration und Interreligiösen Dialog

Im Themenbereich Flucht und Migration (inkl. Kirchenasyl) regional zuständig für:
Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen
Fon 0391 - 53 46 393
Mobil 0172 - 6 87 59 78
Fax 0391 - 53 46 390
petra.albert@ekmd.de










Cordula Haase
, Pfarrerin
Beauftragte für Migration

Im Themenbereich Flucht und Migration (inkl. Kirchenasyl) regional zuständig für:
Thüringen

Fon 0391 - 53 46 398
Mobil 0172 - 6 88 89 94
Fax 0391 - 53 46 390
cordula.haase@ekmd.de

 

Post:
Lothar-Kreyssig – Ökumenezentrum
der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland
Am Dom 2, 39104 Magdeburg

 

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