07.02.2023
Miriam Kähne ist neue Bildungsreferentin für Frieden und Gerechtigkeit

Seit November 2022 arbeitet Miriam Kähne als Bildungsreferentin für Frieden und Gerechtigkeit in einer Kooperation des Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrums in Magdeburg und der Beauftragten für kirchlichen Entwicklungsdienst und Friedens- und Versöhnungsarbeit in Sachsen. Sie verknüpft in ihren Bildungsangeboten aktuelle Gerechtigkeitsfragen und friedensethische Themen.

Als Kirche orientieren wir uns am Leitbild des gerechten Friedens. Das Streben nach Gerechtigkeit und Frieden gehört für uns untrennbar zusammen. Dabei setzen wir uns für einen gerechten Frieden ein, der weit über politische und militärische Vorstellungen hinausweist und im biblischen Sinne des Schaloms eine umfassende Bewahrung, Heilung und Versöhnung mit der Schöpfung sowie eine gerechte Verteilung der Lebensressourcen für alle Geschöpfe umschließt. Dieses Verständnis bildet die Grundlage der Bildungsangebote, die durch die neue Projektstelle in der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands (EKM) und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens (EVLKS) angeboten werden.

Miriam Kähne wird das Netzwerk Local.PEACE aktiv mitgestalten. Sie begleitet und unterstützt Gemeinden, Kirchenkreise, Einrichtungen, Initiativen und Werke dabei, ein eigenes Profil auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens zu entwickeln und dabei Teil einer ermutigenden Bewegung zu sein. Außerdem führt Miriam Kähne Veranstaltungen und Bildungsformate vor Ort oder online durch, die gemeinsame Erfahrungs- und Hoffnungsräume sein werden.

„Als Diplom-Pädagogin habe ich mich in den letzten Jahren beruflich vor allem mit Gerechtigkeitsfragen im deutschen Bildungssystem beschäftigt, erst in Hessen und dann in Sachsen-Anhalt. Für mein theologisches Studium war ich am CVJM-Kolleg in Kassel. Für mich stecken in der Zusammenführung von Frieden und Gerechtigkeit viele Ideen für die positive Gestaltung unserer Welt. Ich bin überzeugt davon, dass wir viel mehr Einfluss auf Strukturen und unser Miteinander haben, als wir das manchmal subjektiv empfinden.
Ich freue mich auf die Begegnungen mit den Menschen beider Landeskirchen! Ich bin gespannt auf Geschichten, die bereits zeigen, dass Veränderung möglich ist. Ich freue mich auf Projekte, die davon erzählen, wie Frieden und Gerechtigkeit in unserer Welt sichtbar werden. Und auf Bilder, die uns eine lebenswerte Zukunft zeichnen, in der sich Himmel und Erde berühren.“
 

Kontakt:

Miriam Kähne
Bildungsreferentin für Frieden und Gerechtigkeit
miriam.kaehne@ekmd.de
Telefon 0391 - 53 46 396